Von Löchern, Bergen, Castles und Männern, die in Röcken gehen ...

by - August 31, 2016




will ich heute endlich berichten, nachdem hier so lange Funkstille war. Ja, dieses Jahr durfte ich nach Schottland reisen und ich hatte mich schon das ganze Jahr so darauf gefreut. Und natürlich habe ich ein paar Bilder mitgebracht.

Unsere Reise begann in Edinburgh. Ich war noch nie vorher dort und war hin und weg von dieser Stadt.



Gefürchtet hatten wir uns vor dem schottischen Wetter und auch ein wenig vor dem Essen - aber nur ein wenig. Bewölkt war es an unserem ersten Tag aber trocken.




Hier der Blick über Edinburgh mit dem Forth of  Firth im Hintergrund.



  Ich konnte mich nicht sattsehen und wäre gerne noch länger hier geblieben aber bereits am nächsten Tag gings weiter nach Glasgow. So ganz anders aber auch schön - auf den zweiten Blick.




 Die Kathedrale St. Mungos - neben dem Gürteltier das wohl bekannteste Wahrzeichen Glasgows. Gleich anschließend befindet sich auf einer Anhöhe ein alter Friedhof - Nekropolis. Einst angelegt für die, die es sich leisten konnten.




 So manches Grabmal könnte durchaus als Häuschen fungieren. Nett, oder?





Uns hats gefallen auf diesem alten Friedhof mit Blick über Glasgow und wir hätten dort noch ewig herumwandern können.


Aber dann gings endlich weiter in die Highlands und wir bekamen unser erstes Loch zu sehen. Diesem sollten noch gar viele folgen - so viele, dass ich gar nicht mehr alle mit Namen benennen kann.


Den hier weiß ich aber noch - Loch Lomond. Einfach wunderschön und wie man sieht bei wunderschönem Wetter.


Auch mein Sohn war ganz happy endlich in den Highlands angekommen zu sein.



Ich meine, wir haben hier auch Seen aber ganz ehrlich, so schön ist es da nicht und außerdem sind mir da zu viele Touristen, hehe.



Auf unserem kleinen Spaziergang sind uns diese drei Enten begegnet und ich habe sie tatsächlich etwas beneidet denn ich musste dann ja schon wieder weiter.





Noch mehr beneidet habe ich an diesem Tag einen Schotten, der da am Ufer des Loch Lomond in seinen Klappstuhl saß, eine Thermoskanne mit dampfendem Kaffee neben sich und diesen ganz unbeeindruckt von den vielen Touristen mit Blick auf den See schlürfte. Ja, da war ich wirklich etwas neidisch.

 


Später am Tag waren wir zu Gast beim Duke of Argyle - dem Obermotz der Highland-Clans.


Er war sogar zu Hause - hat sich aber nicht sehen lassen. Macht nix, wir sind trotzdem über sein weitläufiges Grundstück gestiefelt und mein Sohn ist in seine Bäume gekraxelt.


Das ist übrigens eine Thuja. Ich konnte es kaum glauben. Ich mag die Dinger ja eigentlich nur in Adventskränzen aber dieses Prachtexemplar fand auch ich toll.


Zu Mittag aßen wir in Inverary am Wasser zusammen mit den Möwen am Loch Fyne. Das Städtchen gefiel mir nicht, das Loch schon.


Nachdem Inverary selbst ja nun nicht so toll ist - mit Ausnahme des Lochs und dem Schloss des Duke of Argyle - sind wir schnell in die Highlands weitergefahren. Im Hintergrund ist der höchste Berg Schottlands zu sehen, der Ben Nevis - Ben heißt übrigens Berg, das hab ich mir gemerkt.



 Die Highlands scheinen einen überall zu umgeben und nirgends anzufangen oder aufzuhören.

Das wäre mein Häuschen gewesen - wenn wir etwas mehr Zeit gehabt hätten, hätte ich es glatt besetzt.





Hier hat es mir am besten gefallen. Glencoe - Glen heißt übrigens Tal - wow, das hab ich mir auch gemerkt.



Hier hätte ich ewig bleiben können aber stattdessen ging es weiter nach Fort William in unser Hotel. Nach dem Abendessen haben wir uns nochmal auf den Weg gemacht und kamen an diesem kleinen alten Friedhof vorbei, der jetzt von Schafen umzingelt ist und darum kamen wir nicht näher ran. Also nicht wegen den Schafen, sondern wegen dem Zaun, der wegen den Schafen drumherum war.


Die Überreste eines alten Castles wollten wir noch erkunden. Wir kamen aber nicht rein, weil da gerade renoviert wird - also wir kamen nicht rein aber mein Sohn schon.


Ja, schon wieder Schafe, die findet man hier wirklich an jeder Ecke. Mein Gott, habens die Tiere gut da. Weit verstreut über die Highlands haben sie Platz ohne Ende und man sieht nur Grüppchen, keine dicht gedrängte Herde.


Müde sind wir in unser Hotelbett gefallen und am nächsten Tag gings wieder weiter und ich habe noch viel mehr Fotos und werde die bestimmt auch noch einstellen aber für heute reichts dann mal.

Ich muss jetzt ins Bett, denn morgen ist schon wieder Arbeit.

Servus und bis die Tage

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3 Kommentare

  1. Was für wundervolle Bilder Du aus Schottland mitgebracht hast.
    Da bekommt man gleich Lust auch mal hinzufahren.
    Das war sicher unvergesslich.
    lg.
    Sylvie

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  2. Wo treibst Du Dich rum? Einfach so nach Schottland düsen! Ich war schon oft auf der Insel, aber über den Hadrianswall habe ich es nie geschafft. Und Edinburgh soll so schön sein. Deine Fotos zeigen das auch. Meine Güte, Dein Ableger ist vielleicht gewachsen, seit ich ihn damals gesehen habe! Ein richtiges Mannsbild ist er geworden.
    Weißt Du, wo ich morgen früh hinfliege? Ich werde es wieder nicht bis Schottland schaffen, aber - wenn alles gutgeht - wenigstens nach London. Ich freue mich schon so.
    Viele Grüße
    Petra

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