Pferde-Rücken-Bilder ...

by - März 08, 2011


gab's heute mal wieder denn es war einfach traumhaftes (Vor)frühlingswetter. Das Kind war mit Oma im Hallenbad, der Mann hatte was zu arbeiten, die Sonne schien ... besser ging's nicht!

Schnell in die Reithose gezwängt, das Pferd ein bisschen abgestaubt und ab ging's im gemäßigten Es-ist-mir-viel-zu-warm-mit-Winterfell-Schneckentempo.

Mit dabei der Schatten, die kleine Digi und ein paar Zigaretten ...

Die Fischweiher muten schon noch winterlich an - na ja, sie liegen zwischen Bäumen ganz im Schatten in einer Kuhle (Tal wäre übertrieben).





Inzwischen ist mein Kumpel das Klingeln und Klacken der Digi, die ich ja jedes Mal wieder aus- bzw. einpacken muss gewöhnt und zappelt nicht mehr ganz so viel rum. Zu gerne würde ich die Welt mal durch seine Augen sehen ...

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben - hier hat er wieder rumgehampelt ...





Come to were the flavour is, come to ..... Das fiel mir ganz spontan ein bei diesem Ausblick. Keine Menschenseele weit und breit nur ein paar von den Kerlchen mit den weißen Hintern haben wir hüpfen sehen. Ich muss sagen, ich genieße das einfach mal gar niemanden sehen zu müssen. So alleine mit meinem Pferd fühle ich mich frei und keiner kann mir was ... alles fällt von mir ab ... kein Ärger, kein Stress ... Wellness für Körper und Seele ... zumindest für mich - das Pferd könnte das evtl. anders sehen. Vielleicht ganz gut, dass sie nicht sprechen können ...


An solchen Tagen möchte ich manchmal einfach weiterreiten ohne zurückzuschauen und einfach immer weiter ohne je anzukommen ...
Na ja gut, irgendwann macht das der Allerwerteste nicht mehr mit!


Oh Tannhäuser im tiefen Tannenwald ... kennt Ihr das noch? Das Märchen habe ich geliebt ...
Mist, das sind ja Fichten und Kiefern - auch schön.





So und hier hat uns nun jemand mit voller Absicht den Weg versperrt ...



und er hat's auch schon gesehen das schier unüberwindbare Hindernis! Kamera wegpacken, gut zureden und dem Kleinen Mut machen. Ja, Du schaffst das!






Und nun ab nach Hause - diesen Weg gehe ich bei eigentlich fast jedem Ausritt mindestens einmal. Entweder in die kurzzeitige Freiheit und Losgelassenheit oder zurück in meine manchmal all zu enge von Kleinlichkeiten und anderem eingeengte Welt, die trotz allem nunmal mein Zuhause ist. Und das ist ja auch schon mal was, dass man eines hat und dort zumindest eine Kinderhandvoll Menschen warten, dass Du heimkommst.




In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Besuchern hier ein paar mehr Menschen oder auch tierische Gesellen, die sehnsüchtig auf sie warten denn genau das ist der Grund warum ich nicht einfach weiterreite ohne zurückzuschauen oder jemals anzukommen.

Gut Nacht







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6 Kommentare

  1. "Schatzhauser im grünen Tannenwald,
    Bist schon viel hundert Jahre alt,
    Dir gehört all Land, wo Tannen stehn,
    Lässt dich nur Sonntagskindern sehn."

    Auch wenn ich ein Freitagskind bin, liebe ich das Märchen von Wilhelm Hauff.

    In der Nacht vor der Geburt meines Großen tobte Kyrill über Deutschland und fällte die Bäume durch Windbruch. Da saß ich nachts im Kreißsaal und erzählte meinem Partner dieses wundervolle Märchen, während wir warteten, dass die Wehen endlich stärker wurden.

    Rund um uns herum die Technik und das kalte Krankenhausambiente, aber wir saßen bei leise gestelltem CTG-Pochen im warmen Lichtkreis, der Sturm heulte um das Gebäude und ich ließ mit den uralten Worten eine andere Welt um uns entstehen.

    Bei dem Wetter hat sich der Kleine übrigens nicht rausgetraut, kluges Kind

    Und mittlerweile ist mein Hörbuch mit der Geschichte "Das kalte Herz" in seinen CD-Fundus gewandert.

    Der Staffelstab ist also weitergereicht und ich hoffe, auch die nächste Generation wird wieder Geschichtenerzähler hervorbringen.

    Ich wünsche Dir alles Liebe
    Postpanamamaxi

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  2. Danke, liebe Liz. Natürlich ... Schatzhauser ... (*schäm*). Ich hab' als Kind dieses Märchen auch im Fernsehen angeguckt - ich glaube es war mit der Augsburger Puppenkiste.
    Meinem Sohnemann musste ich immer wieder den standhaften Zinnsoldaten vorlesen, das war sein Lieblingsmärchen. So mit 5 hat er's dann auswendig mitgesprochen und ich bin sicher, sollte er mal Kinder haben müssen sie sich den Zinnsoldaten anhören ob sie wollen oder nicht ...
    Liebe Grüße

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  3. Oh liebe Friesenfan, dein Beitrag hatte grad etwas "wechselbadiges"... Begann ich mit etwas Neid zu lesen, wie du die Möglichkeit hast dich auf das Pferd zu schwingen und den Duft der Natur und der Freiheit zu geniessen, so ist es doch in den letzten Zeilen fast rauszulesen, das es auch eine Art Flucht ist... Ich freu mich für dich, dass du Ab und Zu mal ausbrechen kannst. Freu du dich, dass einige Liebe auf dich warten. Nicht die Masse machts! Und hier in unserer Gemeinde hast du gaaaanz Viele, die drauf warten, dass du immer wieder kommst!
    Liebe Grüße, Anke

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  4. ich freue mich für dich, dass du die Möglichkeit hast in freier Natur deine Seele baumeln zu lassen.
    Das brauchen wir alle von Zeit zu Zeit, und dann ein Zuhause wo man erwartet wird.
    LG
    Andrea

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  5. Toll, sich aufs Pferd zu schwingen und die Seele baumeln lassen zu können. Ich beneide dich drum. Bei mir geht es gerade eher im Dauerlauf durchs Leben. Aber das wird hoffentlich demnächst besser.
    Liebe Grüsse von Christina
    P.S. Was machen eigentlich deine weiteren Elementeseifen. Ich warte schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung.
    Und wir sollten vielleicht mal planen, wegen gemeinsamen Seifenaktivitäten, was meinst du??
    LG Christina

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  6. Ich danke Euch, Mädels.
    Liebe Christina, die Elementeseifen werd' ich bald wieder in Angriff nehmen - als nächstes kommt die Erde dran. Und planen, ja das sollten wir. Schick' mir einfach Deine Vorschläge per Mail.
    Ganz liebe Grüße

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