von Seifenwahn & Perlensucht

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Mittwoch, 30. November 2016

Jetzt ist sie schon wieder da ...

die Adventszeit und überall gabs schon wieder wunderschöne Weihnachtsdeko zu sehen - nur hier nicht - aber das hole ich jetzt nach.



Alle Hasen sind in ihr Winterquartier verschwunden und haben Platz gemacht für Engel, Wichtel & Co.



Alles was ich an Ästen finden konnte habe ich an mich gerafft und hatte schließlich so viel zusammen, dass ich mir einen Baum für den Wintergarten zusammenbasteln konnte.



Fürs Fenster gabs eine kleine Girlande aus Nikolausstiefelchen und für die alte Schranktür einen Ballerina-Weihnachtsstrumpf.



Den wollte ich schon lange nach der Anleitung aus Tildas märchenhafte Welt nähen war mir aber nicht sicher ob ich ihn hinkriege - war aber gar nicht so schwer.



Einen großen Weihnachtswichtel gabs auch noch und ich würde gerne noch einen machen, weil der einfach unheimlich viel Spaß macht.



Bei meinen Kränzen habe ich mich dieses Jahr dezent zurückgehalten mit Funkel und Glitzer - mir war einfach nicht danach.


Überhaupt musste ich mich etwas aufraffen mit dem Kranzgebinde anzufangen und ich habe nur wenig vom Weihnachtsschmuck verwendet dieses Jahr.


Nur die Pilze wurden sofort wieder als Erstes und sofort verdekoriert. Den alten Weidenkorb habe ich dieses Jahr tatsächlich für 2 Euro auf dem Flohmarkt geschossen.



Und weil eben der große Weihnachtswichtel so viel Spaß macht, hab ich noch einen für die Küche gemacht und der lümmelt jetzt den ganzen Tag auf dem alten Werkstatthocker.


Auch die Küche bekam eine Girlande aus Nikolausstiefelchen an den Fenstern. Mein Mann findet sie kitschig - versteh ich nicht.


Auch die Zipfelbäume findet er nicht so toll - versteh ich auch nicht. Aber - wie das eben oft so ist - übt er sich in Geduld da er ja weiß, dass dieser Kitsch nicht von Dauer ist. Allerdings kommen dann wieder die Hasen, Badedamen und Mäuse aus ihren Löchern...

Eine schöne Adventszeit und Grüße vom Friesen und seinem Fan.

Dienstag, 1. November 2016

Zu spät für Happy Halloween ...

denn das ist ja nun wohl rum und zumindest bei uns ist kein Horror-Clown aufgetaucht. Wir hätten ihm eins übergezogen - basta!

Wir gehören auch nicht zu den Leuten, die Halloween jetzt irgendwie wichtig finden oder meinen es feiern zu müssen und der ausgehöhlte schaurig erleuchtete Kürbis ist für unseren Sohn nun auch nicht mehr interessant.

Und darum gibts keine Halloween-Bilder von Halloween-Deko oder Halloween-Partys oder ähnlichem. Nur ein paar von ganz schnöder Herbstdeko damit sich hier mal wieder was rührt.




Ich habe endlich das Büffelhorn dekoriert, das ich aus Schottland mitgebracht hatte. Ich hatte es in den Highlands erstanden weil ich es unbedingt haben musste und es ganz glücklich zum Hotel geschleppt.



Einige der Mitreisenden haben mir dann sofort prophezeit, dass ich es niemals nach Deutschland mitnehmen könne, da es definitiv niemals durch die Kontrollen komme und ich auf jeden Fall übelst bestraft werden würde, da ich ja nicht nachweisen könne, dass es sich nicht um das Horn eines geschützten Wildtieres handele. Hilfe... vor meinem geistigen Auge sah ich mich schon im Knast verrotten ...



Also bin ich samt Horn nochmal zum Geschäft zurückgespurtet und habe mit der Inhaberin gesprochen. Sie war sich sicher, dass es keinerlei Probleme geben würde, wenn ich das Ding mitnehmen würde, wollte aber nochmal nachfragen. Einstweilen nahm sie es zurück und zahlte mir prompt den Verkaufspreis zurück. So war ich also vorerst noch dem Knast entronnen und hatte sogar mein Geld wieder. Ohne Horn wieder im Hotel angekommen fand ich unseren Tourguide und fragte bei ihm nach und bekam als Antwort passenderweise: "Bullshit"! Es gäbe also gar kein Problem und ich könne das Teil jederzeit mitnehmen. Während die anderen schon beim Essen saßen bin ich also nochmal zurückgespurtet, hab das Horn zum zweiten Mal bezahlt und zum dritten Mal herumgeschleppt und nachdem ich den Koffer komplett ausgeräumt und das Riesending quer hingeingequetscht hatte, konnte es dann mit nach Hause kommen und ich bin noch immer ein unbeschriebenes Blatt - zumindest strafrechtlich! Eine der Mitreisenden hatte mich gebeten, wenn ich es dekoriert hätte, solle ich es unbedingt hier zeigen, weil sie es so gerne sehen wollte und das hab ich jetzt endlich hiermit getan.



Meinen Herbstkranz für die alte Stalltür im Wohnzimmer gibts auch dieses Jahr wieder. Diesmal mit Clematisranken, Olivenzweigen, Hagebutten und gepressten und lackierten Blättern des Federmohns.


Ein bisschen Heide und Olive fürs Drahtherz, das im Wintergarten hängen darf, dessen Scheiben allmorgendlich herbstlich beschlagen sind.



Und mit diesem letzten herbstlichen Bild, das morgens im Wintergarten entstanden ist, verabschiede ich mich schon wieder und hoffe auf noch ein paar sonnige Novembertage obwohl ich schon langsam ans Plätzchen backen denke.

Servus, bis die Tage und herzlichen Dank für die netten Kommentare zum letzten Post.

Grüße vom Friesen und seinem Fan

Sonntag, 2. Oktober 2016

Eine Veranda wollte ich so gerne ...


irgendwie schon immer. Wir hatten nur eine Terrasse - im Süden - an Sommertagen nicht wirklich nutzbar weil es einfach zu heiß wurde. Abends wurde es wegen der gegenüberliegenden Feuchtwiesen aber schnell zu kühl. Na ja, das Leben ist kein Wunschkonzert.

Manchmal kommt einem aber der Zufall zu Hilfe und man hat noch ein bisschen Glück dazu und den besten Mann der Welt, den hat man auch. Eigentlich ganz schön viel Glück ...

Eine überdachte Veranda wäre o. k. gewesen für mich und auch für meinen Mann aber sein Arbeitgeber stattete eine Halle mit neuen Fenstern aus und so kam es, dass er einige der alten Industriefenster, die nicht mehr gebraucht wurden, mitnehmen konnte.



Und so hat er mir kurzerhand einen Wintergarten gebaut aus alten Industriefenstern - ein Wintergarten mit normalen Fenstern wäre für uns nicht in Frage gekommen. Viel Arbeit wars natürlich schon denn er musste die Fenster erst einmal ausglasen, dann sandstrahlen, dann auf die richtige Größe bringen. Erst dann kamen sie zum Verzinken und wurden eingebaut - erst mal ohne Scheiben. Die musste er dann auch noch alle einzeln einsetzen und alles mit Fensterkitt versehen. Aber er hat sich keine freie Minute gegönnt bis die 84 Scheiben allesamt eingesetzt waren.



Und jetzt ist er soweit fertig und ich habe über die Bauzeit ein paar alte Stücke, die wir für den Wintergarten erstanden hatten, wieder hergerichtet, passende Kissen und eine Kuscheldecke genäht und vor zwei Wochen konnte ich bereits einräumen.



Das Granitpflaster der Terrasse haben wir belassen und den Zugang in Form unserer bereits vorhandenen Terrassentür haben wir auch gelassen. An beiden Seiten habe ich Türen eingebaut bekommen und Fenster zum Öffnen habe ich auch. Und wie man sieht - rechts unten - hat der Hund das neue Zimmerchen auch schon für sich entdeckt.


Sogar ein kleines Stück Terrasse ist uns noch verblieben und unser Sohn hat seinen eigenen Balkon bekommen. Allerdings muss hier erst noch eine Balkontür eingesetzt werden und das wird wohl nix mehr werden dieses Jahr.


Jetzt liegt zwar der Garten z. T. in Trümmern aber das macht nix, Frau braucht ja was zu tun und viele der alten Pflanzen waren einfach über die Jahre zu groß geworden und mussten dann einfach auch mal raus. Und so ist unser Sommerprojekt gerade noch rechtzeitig fertig geworden - bis auf ein paar Kleinigkeiten und prompt haben wir seit heute herbstliches Regenwetter. Aber vielleicht kommt ja nach dem Altweibersommer jetzt noch ein goldener Herbst?

Wie auch immer, ich sag mal Danke für die netten Kommentare zum letzten Post und wünsche allen schon einen schönen Feiertag.

Grüße vom Friesen und seinem Fan








Mittwoch, 31. August 2016

Von Löchern, Bergen, Castles und Männern, die in Röcken gehen ...

will ich heute endlich berichten, nachdem hier so lange Funkstille war. Ja, dieses Jahr durfte ich nach Schottland reisen und ich hatte mich schon das ganze Jahr so darauf gefreut. Und natürlich habe ich ein paar Bilder mitgebracht.


Unsere Reise begann in Edinburgh. Ich war noch nie vorher dort und war hin und weg von dieser Stadt.



Gefürchtet hatten wir uns vor dem schottischen Wetter und auch ein wenig vor dem Essen - aber nur ein wenig. Bewölkt war es an unserem ersten Tag aber trocken.




Hier der Blick über Edinburgh mit dem Forth of  Firth im Hintergrund.



  Ich konnte mich nicht sattsehen und wäre gerne noch länger hier geblieben aber bereits am nächsten Tag gings weiter nach Glasgow. So ganz anders aber auch schön - auf den zweiten Blick.




 Die Kathedrale St. Mungos - neben dem Gürteltier das wohl bekannteste Wahrzeichen Glasgows. Gleich anschließend befindet sich auf einer Anhöhe ein alter Friedhof - Nekropolis. Einst angelegt für die, die es sich leisten konnten.




 So manches Grabmal könnte durchaus als Häuschen fungieren. Nett, oder?





Uns hats gefallen auf diesem alten Friedhof mit Blick über Glasgow und wir hätten dort noch ewig herumwandern können.


Aber dann gings endlich weiter in die Highlands und wir bekamen unser erstes Loch zu sehen. Diesem sollten noch gar viele folgen - so viele, dass ich gar nicht mehr alle mit Namen benennen kann.


Den hier weiß ich aber noch - Loch Lomond. Einfach wunderschön und wie man sieht bei wunderschönem Wetter.


Auch mein Sohn war ganz happy endlich in den Highlands angekommen zu sein.



Ich meine, wir haben hier auch Seen aber ganz ehrlich, so schön ist es da nicht und außerdem sind mir da zu viele Touristen, hehe.



Auf unserem kleinen Spaziergang sind uns diese drei Enten begegnet und ich habe sie tatsächlich etwas beneidet denn ich musste dann ja schon wieder weiter.





Noch mehr beneidet habe ich an diesem Tag einen Schotten, der da am Ufer des Loch Lomond in seinen Klappstuhl saß, eine Thermoskanne mit dampfendem Kaffee neben sich und diesen ganz unbeeindruckt von den vielen Touristen mit Blick auf den See schlürfte. Ja, da war ich wirklich etwas neidisch.

 


Später am Tag waren wir zu Gast beim Duke of Argyle - dem Obermotz der Highland-Clans.


Er war sogar zu Hause - hat sich aber nicht sehen lassen. Macht nix, wir sind trotzdem über sein weitläufiges Grundstück gestiefelt und mein Sohn ist in seine Bäume gekraxelt.


Das ist übrigens eine Thuja. Ich konnte es kaum glauben. Ich mag die Dinger ja eigentlich nur in Adventskränzen aber dieses Prachtexemplar fand auch ich toll.


Zu Mittag aßen wir in Inverary am Wasser zusammen mit den Möwen am Loch Fyne. Das Städtchen gefiel mir nicht, das Loch schon.


Nachdem Inverary selbst ja nun nicht so toll ist - mit Ausnahme des Lochs und dem Schloss des Duke of Argyle - sind wir schnell in die Highlands weitergefahren. Im Hintergrund ist der höchste Berg Schottlands zu sehen, der Ben Nevis - Ben heißt übrigens Berg, das hab ich mir gemerkt.



 Die Highlands scheinen einen überall zu umgeben und nirgends anzufangen oder aufzuhören.

Das wäre mein Häuschen gewesen - wenn wir etwas mehr Zeit gehabt hätten, hätte ich es glatt besetzt.





Hier hat es mir am besten gefallen. Glencoe - Glen heißt übrigens Tal - wow, das hab ich mir auch gemerkt.



Hier hätte ich ewig bleiben können aber stattdessen ging es weiter nach Fort William in unser Hotel. Nach dem Abendessen haben wir uns nochmal auf den Weg gemacht und kamen an diesem kleinen alten Friedhof vorbei, der jetzt von Schafen umzingelt ist und darum kamen wir nicht näher ran. Also nicht wegen den Schafen, sondern wegen dem Zaun, der wegen den Schafen drumherum war.


Die Überreste eines alten Castles wollten wir noch erkunden. Wir kamen aber nicht rein, weil da gerade renoviert wird - also wir kamen nicht rein aber mein Sohn schon.


Ja, schon wieder Schafe, die findet man hier wirklich an jeder Ecke. Mein Gott, habens die Tiere gut da. Weit verstreut über die Highlands haben sie Platz ohne Ende und man sieht nur Grüppchen, keine dicht gedrängte Herde.


Müde sind wir in unser Hotelbett gefallen und am nächsten Tag gings wieder weiter und ich habe noch viel mehr Fotos und werde die bestimmt auch noch einstellen aber für heute reichts dann mal.

Ich muss jetzt ins Bett, denn morgen ist schon wieder Arbeit.

Servus und bis die Tage

Mittwoch, 25. Mai 2016

Der Mai ...

ist fast vorbei und bevor er das ist, tauche ich ganz kurz mal wieder aus der Versenkung auf.


Wir hatten eine Menge zu tun weil mir unsere Küche so gar nicht mehr gefiel. Sie war eigentlich noch in gutem Zustand aber doch schon in die Jahre gekommen und so wollte ich einfach eine Veränderung. Die sollte aber natürlich bezahlbar sein und kein all zu großes Loch in die Finanzen fressen.

Und so habe ich mich u. a. im Internet auf die Suche nach passenden alten Dingen gemacht und wurde auch hier und da fündig. Gefunden habe ich auch den alten Kasten, in dem nun Toastbrot und Toaster verschwinden.




Eine Tilda in passendem Kochoutfit macht es sich jetzt auf dem alten Kasten gemütlich. Auch der alte Spülenunterschrank wurde herausgerissen und durch einen noch älteren ersetzt, der uns vorher als Schuhschrank gedient hat. Die alten Regale haben wir auch entfernt und ein neues größeres eingesetzt, das jetzt hinter einem Vorhang verschwindet.
 

Mein Mann hat wieder alles brav mitgemacht und mein Part lag darin die Möbel zu streichen und aufzuarbeiten. Nur gegen einen Neuanstrich der Küche hat er sich heftig gewehrt weil es noch nicht lange her ist, dass sie neu gestrichen wurde und so blieb sie erst einmal grün.

 

Die schöne Inca-Waage hatte ich auch im Netz entdeckt und musste sie unbedingt haben obwohl sie nicht gerade günstig war.


Auch das ehemalige Bord umd die Abzugshaube herum musste weichen und mein Mann hat mir stattdessen eine Hakenleiste aus Stahl gemacht, die nun um die Dunstabzugshaube herumläuft.

 

Ich habe in meinem Fundus gewühlt und doch einige Sachen gefunden, die nun dort ihren Platz gefunden haben.

Eigentlich haben wir die Küche aber um ein Stück sozusagen herumumgebaut, das ich unbedingt haben musste. Ich hatte im Netz einen Schrank gesehen, der mir so gut gefiel aber einfach zu teuer war. Also habe ich weitergesucht und schließlich einen alten Sekretär endeckt, der mir genau so gut gefiel.



Preislich war er noch o. k. aber er stand in Thüringen! Also ist mein Mann im März mit mir nach Thüringen gefahren und wir haben ihn geholt. Die lange Fahrerei habe ich aber nicht bereut denn er ist genau so geworden wie ich mir das vorgestellt habe. Eigentlich hat er vorne eine Klappe - wie das bei Sekretären eben so ist - aber die haben wir ganz einfach abmontiert.
 

Meine kleine Green-Gate-Sammlung passt prima in den Schrank und in Thüringen waren wir jetzt auch mal.




Ansonsten hat sich nicht mehr viel verändert außer dass die Bade-Tilda jetzt in der Küche den Sommer einläuten möchte.



Ich will mich ja nicht beschweren aber dieser Mai war bisher wirklich ziemlich bescheiden...
Kalt und regnerisch würde ich meinen. Und so hat sich auch der Garten viel Zeit gelassen. Aber es wird langsam. 


Immerhin blüht schon der Zierlauch und Bäume, die ohnehin etwas länger brauchen, bekommen auch so langsam ihre Blätter. Während andere schon grün sind und bereits geblüht haben, lassen sich bei uns der Kaugummibaum und die Trompetenbäume noch Zeit.

 

So manche Pflanze ist mir dieses Jahr nochmal zurückgefroren und es ist fraglich, ob sie überhaupt nochmal kommt.


Aber die Margeriten, die sich ohnehin selbst ansiedeln, auf die ist jedes Jahr Verlass.

 

Auch die Staudenbeete haben sich inzwischen gefüllt und das kahle Braun bedeckt.
 





Der Glyzinie wars dieses Jahr zu kalt - sie hat leider gar nicht geblüht. Na ja, eine Blüte hat sie doch noch bekommen.





Und trotzdem stehen schon die Sommerblüher wie Spornblume in den Startlöchern und bald beginnen sie zu blühen auch wenn so mancher Baum bei uns noch ziemlich nackend daher kommt.

So manche lassen sich vom Wetter halt wirklich gar nicht unterkriegen und halten sich genauestens an ihren Plan. Andere wirft das Wetter halt ein bisschen aus der Bahn und zurück. Ich überlege gerade, zu welcher Sorte Kraut ich gehöre ...

In der Hoffnung auf baldige Wetterbesserung sag ich dann mal Servus.

Grüße vom Friesen und seinem Fan